Hilde's Heim an der Lahn

Frauenpower zu Besuch bei Hildes Heim

Großes Interesse am neuen Wohnprojekt: Vier engagierte Frauen aus dem Umfeld des SPD-Ortsverein Leun besuchten kürzlich Hildes Heim, um sich vor Ort über das entstehende Konzept einer Senioren-Wohngemeinschaft zu informieren.

Ich durfte die Besucherinnen persönlich durch den aktuellen Baufortschritt führen und das Projekt näher vorstellen. Noch sind die Bauarbeiten im vollen Gange, doch schon jetzt lässt sich gut erkennen, wie hier künftig ein besonderer Ort des gemeinschaftlichen Wohnens entstehen soll.

In Hildes Heim entstehen neun helle, lichtdurchflutete Wohnungen für Paare und Alleinstehende. Ergänzt wird das Wohnen durch eine Gemeinschaftsküche sowie einen großzügigen Gemeinschaftsraum. Dieser soll künftig nicht nur Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner sein, sondern auch als kleines Café genutzt werden – offen für Begegnungen mit Menschen aus der Nachbarschaft und aus der Stadt.

Mir ist wichtig, dass Hildes Heim ein Ort wird, an dem Menschen selbstbestimmt wohnen können und gleichzeitig Teil einer Gemeinschaft bleiben. Wer hier lebt, kann sich nach Wunsch am gemeinschaftlichen Leben beteiligen – oder auch einfach die Ruhe der eigenen Wohnung genießen. Auch Haustiere sind willkommen, und sogar Hühner sollen künftig auf dem Gelände ihren Platz finden.

Im Gespräch wurde deutlich, wie wichtig eine lebendige Einbindung in die Stadt ist. Deshalb haben wir auch über Möglichkeiten gesprochen, wie sich Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich einbringen können – etwa durch Besuchskreise, verantwortliche Kontakte oder Ideen und Anregungen aus der Bevölkerung.

Denn unser Ziel ist mehr als nur ein Wohnprojekt: Hildes Heim möchte Teil einer sorgenden Gemeinschaft in Leun sein – ein Ort, an dem Menschen mit Respekt begleitet werden und weiterhin aktiv am Leben der Kommune teilnehmen können.

Ich habe mich sehr über den Besuch und das große Interesse gefreut.

Solche Begegnungen zeigen uns immer wieder, wie groß das Interesse an neuen Wohnformen im Alter ist – und wie wichtig es ist, Projekte wie Hildes Heim gemeinsam mit Ehrenamtlichen zu entwickeln.

Beim Rundgang dabei waren (von links nach rechts): Magdalene Georg, Petra Zugmann, Rosi Stock, Ingrid Schwan-Dölz und Dorothee Lenz.

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